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Zukunft

CBAM weltweit: Kanada und Australien folgen der EU

Veroeffentlicht: 2026-03-27 Lesezeit: 2 Min.
CBAM weltweit: Kanada und Australien folgen der EU

CBAM wird global: Wer folgt der EU?

Die EU war Pionierin — aber sie ist nicht mehr allein. Mehrere Laender entwickeln eigene Varianten eines Carbon Border Adjustment. Das Signal ist klar: CO2-Grenzausgleiche werden zum globalen Standard.

Kanada

Kanada hat 2024 einen Border Carbon Adjustment angekuendigt, der dem EU-CBAM aehnelt. Kanadas Besonderheit: Das Land hat bereits einen nationalen CO2-Preis (50+ CAD/t), der schrittweise auf 170 CAD/t (2030) steigt. Der kanadische CBAM soll sicherstellen, dass Importe den gleichen Preis tragen.

Australien

Australien diskutiert einen Carbon Leakage Mechanism im Rahmen seines revidierten Safeguard Mechanism. Ein expliziter CBAM ist noch nicht beschlossen, aber die Richtung ist klar.

Grossbritannien

UK plant einen eigenen CBAM ab 2027, basierend auf dem UK ETS.

Japan

Japan prueft Carbon Leakage-Massnahmen im Rahmen seines Green Transformation (GX) Programms. Ein expliziter CBAM ist moeglich, aber nicht beschlossen.

Was bedeutet ein globaler CBAM-Trend?

Wenn mehrere grosse Wirtschaftsraeume CBAMs einfuehren, entsteht de facto ein globaler CO2-Preis fuer handelbare Gueter. Laender ohne eigenen CO2-Preis werden auf allen Maerkten benachteiligt. Der Anreiz, eigene CO2-Preise einzufuehren, steigt enorm.

Empfehlungen

  1. CBAM-Entwicklungen in Kanada, UK und Australien verfolgen
  2. Bei Exporten in diese Laender: Eigene Emissionen dokumentieren
  3. Auf moegliche gegenseitige Anerkennung vorbereiten
  4. Globale CO2-Preisentwicklung in Langfriststrategie einbeziehen

Haeufig gestellte Fragen (FAQ)

Was aendert sich?

Details zu geplanten Aenderungen und Prognosen finden Sie im Artikel.

Wann treten Aenderungen ein?

Zeitplaene und Meilensteine stehen im Text.

Wie sollte ich mich vorbereiten?

Strategische Empfehlungen finden Sie im Artikel.